3D-Druck
In diesem Lernpfad baust du eigene Gegenstände – erst am Bildschirm, dann in der Hand. Der Weg dorthin führt über drei Stationen: modellieren, slicen, drucken.
Modelliert wird mit OpenSCAD. Das ist ungewöhnlich: Statt mit der Maus zu ziehen, schreibst du dein Modell auf. Genau darin liegt der Reiz für den Informatikunterricht – ein Modell aus Text ist ein Programm. Es hat Variablen, Wiederholungen und eigene Bausteine, und es lässt sich auf Knopfdruck ändern, statt neu gezeichnet zu werden.
Wie du mit diesem Lernpfad arbeitest
- Modellierbereiche laufen direkt im Browser. Du musst nichts installieren, und du kannst nichts kaputt machen.
- Verändere die Beispiele! Dreh an den Zahlen und sieh zu, was passiert – das ist der schnellste Weg zum Verständnis.
- Tipps sind eingeklappt. Öffne sie erst, wenn du wirklich nicht weiterkommst, und immer nur den nächsten.
- Lösungen sind mit einem Passwort geschützt. Alle Passwörter stehen auf der Seite Lösungspasswörter – sieh dort erst nach, wenn du die Aufgabe wirklich versucht und die Tipps geöffnet hast.
- Am Ende jeder Lektion steht ein Selbsttest, am Ende jedes Kapitels ein Rückblick mit gemischten Aufgaben.
Die Kapitel
| Kapitel | Worum es geht |
|---|---|
| 1 Erste Schritte | Was 3D-Druck ist, und dein erstes eigenes Modell |
| 2 Körper und Koordinaten | Wo im Raum ein Objekt steht und woraus es besteht |
| 3 Transformationen | Objekte verschieben, drehen und miteinander verrechnen |
| 4 Parameter und Wiederholung | Aus einem Modell wird ein Programm: Variablen, Schleifen, eigene Bausteine |
| 5 Gestalten | Farben, Text und Bilder im Modell |
| 6 Bibliotheken | Fremden Code benutzen, statt alles selbst zu schreiben |
| 7 Slicing | Vom Modell zu den Anweisungen für den Drucker |
| 8 Drucken | Wie der Drucker arbeitet und was im G-Code steht |
| 9 Projekt | Übungen und ein eigenes Abschlussprojekt |
| 10 Referenz | Spickzettel und die häufigsten Fehler |
Was du am Ende kannst
- ein eigenes 3D-Modell beschreiben statt zeichnen – mit Variablen, Schleifen und eigenen Modulen,
- ein Modell so bauen, dass es sich über einen Wert in der Größe ändern lässt,
- ein Modell für den Druck vorbereiten und die wichtigsten Slicer-Einstellungen begründen,
- erklären, wie aus deinem Modell die Bewegungen des Druckkopfs werden.
Für den Druck brauchst du am Ende einen 3D-Drucker. Alles davor – Modellieren und Slicen – funktioniert vollständig am eigenen Rechner. Auch ohne Drucker lohnt sich der Pfad deshalb bis Kapitel 7.