Informatik

Rückblick

Am Ende des Pfads steht die Maschine – und die Erkenntnis, dass sie nichts von deinem Modell weiß. Sie führt eine lange Liste von Bewegungen aus. Wer das verstanden hat, versteht auch, warum manche Fehler erst beim Drucken auffallen.

Das kann ich jetzt

  • Ich kann den Aufbau eines FDM-Druckers und die Aufgabe seiner Teile beschreiben. (8.1)
  • Ich kann erklären, wozu das beheizte Druckbett dient. (8.1)
  • Ich kann G-Code lesen und die wichtigsten Befehle deuten. (8.2)
  • Ich kann die ganze Kette vom Modell bis zum fertigen Teil beschreiben.

Gemischte Aufgaben

Aufgabe 1: G-Code lesen

G28
M104 S210
M140 S60
G1 Z0.2 F3000
G1 X20 Y20 E0 F1500
G1 X60 Y20 E1.8 F900
G1 X60 Y60 E3.6 F900

a) Was passiert in den ersten drei Zeilen, bevor überhaupt gedruckt wird?

b) Was bedeutet der Wert hinter Z in der vierten Zeile?

c) In der fünften Zeile steht E0, danach steigende Werte. Was sagt das über die Bewegung in Zeile 5 aus?

d) Wieso ist die Geschwindigkeit in Zeile 5 höher als in den Zeilen darunter?

e) Welche Figur entsteht durch die letzten drei Zeilen?

Tipp

E steht für die Menge Filament, die währenddessen gefördert wird. Bleibt der Wert gleich, wird nichts ausgegeben – der Kopf fährt nur.

Lösung. Erfrage das Passwort bei deiner Lehrkraft.

Aufgabe 2: Die ganze Kette

a) Beschreib den Weg von deiner Idee bis zum fertigen Teil in fünf Schritten. Nenne zu jedem Schritt das Programm oder Gerät und das Dateiformat, das dabei entsteht.

b) An welcher Stelle gehen die Parameter und Schleifen deines Modells verloren? Was bedeutet das, wenn du später etwas ändern willst?

c) Ein Mitschüler schickt dir seine G-Code-Datei, damit du sie auf deinem Drucker ausgibst. Warum ist das keine gute Idee? Was solltest du dir stattdessen schicken lassen?

d) Nenne für jede der drei Stationen einen Fehler, der genau dort entsteht und erst später auffällt.

Lösung. Erfrage das Passwort bei deiner Lehrkraft.

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