Rückblick
Slicen ist die Stelle, an der aus einer Form eine Handlungsanweisung wird. Die Einstellungen dabei sind keine Geschmacksfrage: Jede von ihnen ist eine Abwägung zwischen Zeit, Material und Haltbarkeit.
Das kann ich jetzt
- Ich kann erklären, was ein Slicer tut und welche Dateien dabei entstehen. (7.1)
- Ich kann Schichthöhe, Fülldichte, Temperatur und Geschwindigkeit einordnen. (7.2)
- Ich kann begründen, welche Einstellung ich für ein bestimmtes Teil wähle. (7.2)
- Ich kann dafür sorgen, dass ein Druck haftet und Überhänge gelingen. (7.3)
Gemischte Aufgaben
Aufgabe 1: Einstellungen begründen
Wähle für jedes Teil Schichthöhe, Fülldichte und begründe kurz. Sag außerdem, ob Stützen nötig sind.
a) Ein Ersatzknopf für eine Waschmaschine, der gedreht wird.
b) Eine Figur zum Aufstellen, 12 Zentimeter hoch, mit feinem Gesicht.
c) Ein Prototyp, an dem nur die Maße geprüft werden sollen.
d) Eine Halterung, die ein Regalbrett trägt.
e) Ein Becher mit dünner Wand und Henkel.
Tipp: Drei Fragen
Stell dir bei jedem Teil dieselben drei Fragen:
- Muss es Kraft aushalten? → mehr Fülldichte, mehr Wände
- Sieht man die Oberfläche? → kleinere Schichthöhe
- Gibt es Überhänge über 45 Grad? → Stützen oder anders ausrichten
Aufgabe 2: Fehlersuche im Druck
Ordne jedem Fehlerbild eine wahrscheinliche Ursache und eine Gegenmaßnahme zu.
a) Das Teil löst sich während des Drucks an einer Ecke vom Bett.
b) Die Schichten lassen sich mit dem Finger auseinanderziehen.
c) An schrägen Flächen hängen Fäden herunter, die Fläche ist rau.
d) Zwischen den Wänden sind kleine Löcher zu sehen.
e) Der Druck dauert doppelt so lange wie erwartet.