In OpenSCAD kannst du eigene Module erstellen, um wiederverwendbare Bausteine für deine Modelle zu schaffen. Ein Modul ist eine benannte Gruppe von Anweisungen, die du immer wieder aufrufen kannst – ähnlich wie ein eigener Befehl.
Das ist besonders nützlich, wenn du dasselbe Objekt mehrfach mit leicht unterschiedlichen Maßen benötigst.
Du kannst Parametern einen Standardwert geben. Dann musst du beim Aufruf nicht immer alle Werte angeben – fehlende werden durch den Standardwert ersetzt:
module zylinder_mit_kugel(hoehe=30, radius=10, kugelradius=8) {
cylinder(h=hoehe, r=radius);
translate([0, 0, hoehe]) sphere(r=kugelradius);
}
// Aufruf mit allen Standardwerten
zylinder_mit_kugel();
// Nur Höhe anpassen
translate([40, 0, 0]) zylinder_mit_kugel(hoehe=50);
// Alle Werte anpassen
translate([90, 0, 0]) zylinder_mit_kugel(hoehe=20, radius=15, kugelradius=12);
Erstelle ein Modul tisch, das einen einfachen Tisch aus einem flachen Quader (Tischplatte) und vier Zylindern (Beinen) zusammensetzt. Gib allen Parametern sinnvolle Standardwerte. Rufe das Modul anschließend zweimal auf – einmal mit Standardwerten, einmal mit eigenen Werten.