Informatik

Das EVA-Prinzip

Ein Taschenrechner, ein Smartphone und eine Ampelanlage haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam. Und doch tun alle drei im Kern dasselbe. Was?

Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe

Denk an den Taschenrechner: Du tippst 3 + 4 ein, er rechnet, und auf dem Display erscheint 7.

flowchart LR
    E["Eingabe<br/>Tasten: 3 + 4"] --> V["Verarbeitung<br/>rechnen"] --> A["Ausgabe<br/>Display: 7"]

Jedes Informatiksystem arbeitet nach dem EVA-Prinzip:

  • Eingabe: Daten gelangen in das System – über Tasten, Maus, Mikrofon, Kamera, Sensoren oder das Netzwerk.
  • Verarbeitung: Das System verarbeitet die Daten nach festen Regeln – mit einem Programm.
  • Ausgabe: Das Ergebnis verlässt das System – über Bildschirm, Lautsprecher, Drucker, Motoren oder das Netzwerk.

Oft kommt ein vierter Teil dazu: Daten werden gespeichert, damit sie später wieder zur Verfügung stehen.

Smartphone-Kamera: Der Bildsensor nimmt Licht auf (Eingabe). Der Prozessor berechnet daraus ein Foto, schärft es nach und verkleinert es (Verarbeitung). Das Foto erscheint auf dem Bildschirm (Ausgabe) und landet im Speicher (Speicherung).

Was gehört wohin?

Ordne jedem Gerät zu, was dort verarbeitet wird. Ziehe dazu eine Linie vom blauen Punkt zum passenden orangen Punkt.

Wähle drei Geräte aus deinem Alltag, die nicht auf dieser Seite vorkommen. Zeichne für jedes Gerät eine EVA-Kette in das Zeichenfeld unten:

  1. Fotografiere jedes Gerät mit deinem Smartphone oder dem Tablet. Ziehe das Foto in den gestrichelten Rahmen „Foto“ (oder: Werkzeugleiste → Bild einfügen) und verkleinere es, bis es hineinpasst.
  2. Ersetze „Gerät 1: …“ durch den Namen des Geräts.
  3. Doppelklicke in jeden Kasten und schreibe hinein, was dort passiert.
  4. Wenn das Gerät auch etwas speichert, ergänze einen vierten Kasten „Speicherung“.

Speichere deine Zeichnung am Ende: Menü (☰ oben links) → „Export image…“ → PNG. Das Foto wird mit exportiert. Gib das Bild so ab, wie es deine Lehrkraft sagt.

Nimm am besten eigene Fotos. Ein Bild aus dem Internet darfst du nur verwenden, wenn seine Lizenz das erlaubt – und dann nennst du die Quelle. Achte darauf, dass auf deinen Fotos keine Personen zu erkennen sind.

Das Zeichenfeld merkt sich deine Zeichnung nicht. Wenn du die Seite neu lädst oder verlässt, ist sie weg. Exportiere sie also, bevor du weitergehst.

Tipp 1: Welche Geräte?

Am einfachsten sind Geräte, die du gerade fotografieren kannst – im Klassenraum, in der Schule oder zu Hause. Denk an Geräte mit Strom und mit einem Display, einem Lautsprecher oder einem Motor: Fitnessuhr, Kaffeeautomat, Fahrkartenautomat, Kassenscanner im Supermarkt, Saugroboter …

Tipp 2: Wie finde ich die Verarbeitung?

Frage dich: Was macht das Gerät aus der Eingabe? Die Verarbeitung ist das, was zwischen „etwas kommt herein“ und „etwas kommt heraus“ passiert – meist ein Rechnen, Vergleichen oder Umwandeln.

Lösung. Erfrage das Passwort bei deiner Lehrkraft.

Bei einer Ampel mit Fußgängertaste ist die Ausgabe der einen Ampel (Grün für Autos endet) gleichzeitig eine Information für die Fußgängerampel. Viele Systeme bestehen aus mehreren EVA-Systemen, deren Ausgaben die Eingaben anderer sind. Findest du ein weiteres Beispiel?


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